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»confusion«
»confusion«
T-Shirt, Rundhals
100% Bio-Baumwolle (GOTS)ca. 200g/m² schwerer Stoff
wasserbasierter Siebdruck
»confusion« concept
»confusion« concept
confusion ist Ausdruck und gleichzeitig Wunsch nach Verwirrung, Unklarheit und Vergleichslosigkeit. Die Unsicherheit gegenüber dem Motiv verrät alles darüber, wie wir gelernt haben, zu sehen. ‘Was sehe ich hier eigentlich? Ist hier überhaupt etwas ‘Richtiges’ zu sehen? Ich gehe grundsätzlich davon aus, das dies der Fall ist. Aber ich sehe die Verbindung nicht. Hier hat jemand also einfach schlecht gearbeitet, oder es ist nichts ‘Richtiges’, sonst würde ich es schließlich erkennen. Ich fühle mich betrogen und zur Blindheit genötigt.’ Die Frage ist: Was soll etwas ‘Richtiges’ sein und was ist demnach eine Abbildung, wenn sie direkt als solche erkannt wird? Gleichermaßen nichts ‘Richtiges’, sondern nur Service? Führt eine zufriedenstellende Abbildung tatsächlich zum Ziel/zum Objekt, oder nur zur Abbildung? Braucht es das reale Objekt, oder reicht die gelernte Sicherheit, dass das Konzept des angesteuerten Objekts real genug ist? Welche Unsicherheit bzw. Angst zeigt sich, wenn die Abbildung nicht ausreichend zielgenau ist? Die Angst davor, dass die Welt der Dinge sich uns verweigern könnte? Auf was bezieht sich die Unzufriedenheit bzw. Zufriedenheit des Subjekts in der Offenheit oder Geschlossenheit einer Abbildung? Um was handelt es sich (bei Objekt und Subjekt), wenn das Sehen/die Wahrnehmung nur mit einem konkreten Ziel arbeiten kann? Um eine eindimensionale Arbeitskraft in einer eigens dafür simulierten und isolierten Objektewelt - also einen Zirkelschluss? Wie zügig kann Offenheit, Reduktion und Abstraktion reaktiv und affektiv als Angriff auf die Fähigkeiten eines Subjekts und diesbezüglich der Spezialisierung eingestuft werden? Inwiefern sind Ordnung und Echtheit im Sinne von Sicherheit und Realität miteinander verschränkt? Es geht also darum, wie eine Form sich selbst genug ist und ob wir uns erlauben können, zu erkennen, dass das, was wir sehen sowohl korrekt, als auch real, sicher und eigenständig ist. Im subjektiven Sehen der Form, selbst ohne jegliche Konnotation und Assoziation, ist alles enthalten, was für die Form notwendig ist. Individuelle, unvoreingenommene und unmittelbare Wahrnehmung funktioniert und sie ist gültig. Das sinnliche Objekt mit all seinen potentiellen Qualitäten ist gültig. Form ist Bewegung und Dynamik, sie braucht keinen Verweis, keinen Vergleich, keine Stütze, keine Garantie, keine Norm. Davon ist alles möglich, aber nichts wesensnotwendig. Alles ist etwas, und es ist absolut vollständig, direkt vor unseren Augen.
